Der ehemalige Waggonbau Ammendorf gehörte zu den wichtigsten Betrieben in der Saalestadt. 1823 als Firma Gottfried Lindner gegründet, kann die Fabrik für Transportmittel des Güter- und Personenverkehrs auf eine fast 200 jährige wechselvolle Geschichte zurückblicken. Der Kunsthistoriker Sven Frotscher verfolgt in seinem mehrbändigen Werk „Das stählerne Herz von Halle“ die Geschichte eines der größten Industriebetriebe Mitteldeutschlands.

Band 1: Jahr 1823 – 1944
Band 2: Jahr 1945 – 1954
Band 3: Jahr 1955 – 1961
Band 4: Jahr 1962 – 1968

Band 1:
Jahr 1823 – 1944

Der erste Band behandelt die Jahre 1823 bis 1945. Auf fast 200 Jahre Geschichte kann der Waggonbau Ammendorf zurückblicken. Schon dies ist für die deutsche Wirtschaft eine beachtliche Zahl, die nur wenige Unternehmen erreichen. Noch beachtlicher sind sicherlich die Leistungen dieses Unternehmens: ob Luxusautos wie den Phaeton, den Namensgeber des VW Phaeton, ob Standardsetzung im Langlastanhängerbereich, ob der Bau einer der ersten elektrischen Straßenbahnen mit dem typischen Lindner-Gesicht oder später den vielen Schienenfahrzeugen – Lindner/Waggonbau Ammendorf/MSG waren immer vorn dabei. Gottfried Lindner kann als einer der großen deutschen Industrie-Pioniere gelten. Einer der Manager-Nachfolger Franz Westermann bereiste gleich Amerika, um der deutschen Industrie mit einem Buch ordentlich einzuheizen: Wie ich Amerika sah. Die Geschichte dieses bemerkenswerten Unternehmens und seiner Macher wird in einer mehrbändigen Geschichte detailliert beschrieben.

ISBN-10: 3954622866
ISBN-13: 978-3954622863

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Band 2:
Jahr 1945 – 1954

Der zweite Band behandelt die Jahre 1945 bis 1954. »Das stählerne Herz von Halle« schildert die Geschichte eines der größten Industriebetriebe Mitteldeutschlands. Fast 200 Jahre durchlebten die Firmen Lindner, Waggonbau Ammendorf und MSG alle Höhen und Tiefen des wirtschaftlichen und politischen Umfeldes: Anfänge der deutschen Industrialisierung, Deutsch-Französischer Krieg, erster Weltkrieg, Nazi-Zeit, zweiter Weltkrieg, DDR-Zeit und nun die BRD.

ISBN-10: 3954624907
ISBN-13: 978-3954624904

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Band 3:
Jahr 1955 – 1961

Der dritte Band behandelt die Jahre 1955 bis 1961. Auf fast 200 Jahre Geschichte kann der Waggonbau Ammendorf zurückblicken. Die Entwicklung in der Frühzeit der DDR bis zum Mauerbau 1961 beleuchtet der dritte, wieder umfänglich bebilderte Band der Firmenchronik. Themenschwerpunkte sind Sowjetische Aktien-Gesellschaft SAG; Waggonbau im Westen Deutschlands; Übergabe der SAG an die DDR; der Werkleiter in der DDR; Normen, Konsumgüter und Patente; Protokolle der Werkleiterbesprechungen sowie eine Liste aller DDR-Exporte. Die Forschungsarbeiten zu diesem langfristig angelegten Projekt, das seit 2004 betrieben wird, erlangten Preise und Auszeichnungen: den 2. Preis beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, den Anerkennungspreis Ur-Krostitzer Jahresring, den 1. Platz beim AWO-Wettbewerb »Geschichte(n) entdecken« und den Sonderpreis beim Wettbewerb »Die Wirtschaftsgeschichte der Stadt Halle«.

ISBN-10: 3954626675
ISBN-13: 978-3954626670

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Band 4:
Jahr 1962 – 1968

Der vierte Band behandelt die Jahre 1962 bis 1968. Es war die Blütezeit des Betriebes während der DDR-Ära. Was macht man in einer solchen Wirtschaft, die einem gehört und die von einer Mauer begrenzt ist? Diese Frage stellte sich auch Walter Ulbricht. Seine Antwort: man macht Experimente mit den 15 besten Betrieben. Und so kam es auch. In der Zeit, die das Buch beschreibt, wurde der Schienenfahrzeugbau der DDR zu einer tragenden Säule. 1967 war es soweit, dass der Schienenfahrzeugbau der DDR der größte Exporteur von Schienenfahrzeugen der ganzen Welt wurde. Darauf war man stolz. Eine späte Folge dieses Erfolges war die Entscheidung Bombardiers, sein weltweites headquarter für den Schienfahrzeugbereich 2002 genau dort anzusiedeln, wo das Kombinat Schienenfahrzeugbau der DDR seinen Sitz hatte: in Berlin. Anfang der 1960er Jahre schrieb Christa Wolf hier ihren Weltbestseller »Der geteilte Himmel«, der weitgehend dokumentarisch war.

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